Verpflichtung gegenüber Lernenden

3. August 2010 at 11:11 am Hinterlasse einen Kommentar

„Im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, Kinder und Jugendliche vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen. Kinder dürfen nicht zur Beteiligung an rechtswidrigen sexuellen Handlungen verleitet oder gezwungen und für pornografische Darbietungen und Darstellungen ausgebeutet werden.“
Diese Position wird mit dem Verweis auf die Erklärung der Bildungsinternationale zum Berufsethos unterstützt.

Auszug aus der Erklärung der Bildungsinternationale zum Berufsethos
Im Bildungswesen Beschäftigte:

  • respektieren die in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegten Standards. Sie fördern deren Umsetzung für alle Kinder und respektieren ihre Inanspruchnahme, insbesondere im Kontext des Rechtes auf Bildung;
  • geben jedem Schüler/jeder Schülerin mit Blick auf deren Einzigartigkeit, Individualität und spezifischen Bedürfnisse Anleitung und Ermutigung zur Wahrnehmung ihres vollen Potenzials;
  • vermitteln den Schüler/innen und Studierenden das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, welche von gegenseitigem Respekt geprägt ist und welche zugleich jedem Einzelnen genug Raum lässt;
  • pflegen ihren Schüler/innen und Studierenden gegenüber einen Umgang auf der Ebene professioneller Beziehungen;
  • setzen sich für die Interessen und das Wohlergehen ihrer Schüler/innen und Studierenden ein und bemühen sich nach Kräften, sie vor Drangsalierungen und physischem oder psychischem Missbrauch zu schützen;
  • unternehmen alles, um ihre Schüler/innen und Studierenden vor sexuellem Missbrauch zu schützen;
  • gehen in allen Angelegenheiten, die das Wohlergehen ihrer Schüler/innen und Studierenden betreffen, mit der notwendigen Fürsorglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Vertraulichkeit vor;
  • helfen den Schüler/innen und Studierenden, Werte zu entwickeln, die den Maßstäben der internationalen Menschenrechte entsprechen;
  • setzen ihre Autorität auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Mitgefühl ein;
  • sorgen dafür, dass die privilegierte Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler/innen bzw. Studierenden auf keine Weise ausgenutzt wird, auch nicht zur religiös-spirituellen oder ideologischen Beeinflussung oder Kontrolle.

Quelle:
http://www.gew.de/Gewerkschaftliche_Perspektive_GEW-Positionen.html

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Entry filed under: Bildungssystem, Gesellschaft, Schule.

Rede von Bundespräsident Johannes Rau Was ist lebenslanges Lernen? – Der ganzheitliche UNESCO-Ansatz

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