Erziehung zur Demokratie – schulischer Bildungsauftrag

31. Januar 2011 at 1:55 pm 1 Kommentar

Der Leitartikel von Frau Irle beschreibt den Bildungs- und Erziehungsstreit, hat aber indirekt auch die schulische Bildungs- und Erziehungsarbeit angesprochen. Wie sollen Schulen eine Erziehung zur Demokratie leisten, wenn gerade der Politikunterricht in neuen Lehrplänen reduziert wird und auch in der Praxis viele Politikstunden z.B. wegen Lehrermangel nicht mehr gehalten werden oder zu Gunsten von anderen Fächer gestrichen werden. Hinzu kommt, dass dieses wichtige Fach häufig von Quereinsteigern oder fachfremden Lehrkräften nebenbei unterrichtet wird, die meist nicht über die notwendige fachdidaktische oder universitäre Ausbildung verfügen. Wenn junge Menschen so gebildet unsere Schulen verlassen, dann braucht man sich über die Ümstande auf der Gorch Fock auch nicht mehr zu wundern.

Insofern beschreibt Frau Ilre in ihrer Analyse einen wunden Punkt unserer Gesellschaft, der für sich genommen nicht nachvollziehbar ist und Kopf schütteln verursacht, aber wiederum deutlich macht, wie scheinbar kleine Veränderungen an einer Stelle in unserer Bildungsgesellschaft sich plötzlich an ganz anderer Stelle negativ auswirken können und jeder sich fragt, wie konnte so etwas passieren.

Leitartikel von Frau Irle in der Frankfurter Rundschau vom 26.01.2011
Link:
http://www.fr-online.de/politik/meinung/kuscheln-oder-kuschen/-/1472602/7125276/-/index.html

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Entry filed under: Bildungssystem, Gesellschaft, Schule.

Was ist lebenslanges Lernen? – Der ganzheitliche UNESCO-Ansatz Im Netz

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  • 1. mastertom  |  8. Februar 2011 um 11:50 am

    Der Leitartikel von Frau Irle beschreibt den Bildungs- und Erziehungsstreit, hat aber indirekt auch die schulische Bildungs- und Erziehungsarbeit angesprochen. Wie sollen Schulen eine Erziehung zur Demokratie leisten, wenn gerade der Politikunterricht in neuen Lehrplänen reduziert wird und auch in der Praxis viele Politikstunden z.B. wegen Lehrermangel nicht mehr gehalten werden oder zu Gunsten von anderen Fächer gestrichen werden. Hinzu kommt, dass dieses wichtige Fach häufig von Quereinsteigern oder fachfremden Lehrkräften nebenbei unterrichtet wird, die meist nicht über die notwendige fachdidaktische oder universitäre Ausbildung verfügen. Wenn junge Menschen so gebildet unsere Schulen verlassen, dann braucht man sich über die Ümstande auf der Gorch Fock auch nicht mehr zu wundern.
    Insofern beschreibt Frau Ilre in ihrer Analyse einen wunden Punkt unserer Gesellschaft, der für sich genommen nicht nachvollziehbar ist und Kopf schütteln verursacht, aber wiederum deutlich macht, wie scheinbar kleine Veränderungen an einer Stelle in unserer Bildungsgesellschaft sich plötzlich an ganz anderer Stelle negativ auswirken können und jeder sich fragt, wie konnte so etwas passieren.

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